Herbert Anreitter
Personalverrechner · Vortragender
Wiener im Weinviertel
Zahlen, Paragrafen und mehr.
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Über mich
Ich bin 1968 in Wien geboren und aufgewachsen. Gelebt habe ich aber auch schon 12 Jahre in Wels (OÖ) und 1 Jahr in Guntramsdorf (NÖ). Seit Sommer 2025 lebe ich mit Frau und Hund in Großebersdorf im niederösterreichischen Weinviertel.
Beruflich habe ich vor einigen Jahren in der Personalverrechnung meinen Platz gefunden. Ich mag Zahlen, ich kann gut mit Gesetzestexten und ich bin gut darin, mein Wissen an andere weiterzugeben. So bin ich in meinem Angestelltenjob für die Aus- und Weiterbildung der Kolleg:innen zuständig. Und nebenbei bin ich auch Vortragender zum Thema Personalverrechnung.
Privat ist es mir ein Anliegen, gemeinsam mit meiner Frau, die selbst an ME/CFS erkrankt ist, möglichst viele Leute über diese Krankheit und die Schwierigkeiten in der medizinischen und sozialen Versorgung von ME/CFS-Patient:innen zu informieren.
Personalverrechnung
Angestellter Personalverrechner und seit einigen Jahren auch Vortragender im Bereich der Aus- und Weiterbildung in der Personalverrechnung.
Weinviertel
Im Sommer 2025 im Weinviertel gelandet, genieße ich das Landleben vor allem beim Spazierengehen mit meinem Hund. Auch wenn man selbst keinen Wein trinkt, kann man das Weinviertel mögen.
ME/CFS
Seit 1969 anerkannte Krankheit, aber immer noch kaum bekannt. Was ist das Besondere an ME/CFS? Mit welchen Schwierigkeiten kämpfen Erkrankte und Angehörige?
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Personalverrechnung & Vorträge
Die Personalverrechnung ist mehr als nur Rechnen — sie ist das Zusammenspiel von Arbeitsrecht, Sozialversicherung und Lohnsteuer. Das ist vielschichtig, manchmal kompliziert, aber auch sehr spannend und herausfordernd. Und ich liebe diese Herausforderung — als Personalverrechner in der Praxis und als Vortragender, der diese komplexe Materie auf den Punkt bringt.
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Akademie der Steuerberater:innen und Wirtschaftsprüfer:innen
Vortragender in der Personalverrechnung — mit den Kursen:
- Personalverrechnung Grundausbildung
- Beispiel-Training mit Coaching-Stunden
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Vorträge buchen
Gerne können Sie mich auch für Vorträge buchen:
- 1 × 1 der Personalverrechnung (90 Minuten)
- Vorträge zu Spezialfragen der Personalverrechnung
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Weinviertel
Als gebürtiger Wiener hätte ich lange nicht gedacht, dass ich einmal aufs Land ziehe. Und doch bin ich im Sommer 2025 in Großebersdorf gelandet — im südlichen Weinviertel, nur einen Katzensprung nördlich von Wien und trotzdem in einer anderen Welt. Wo in der Stadt der nächste Termin, die nächste U-Bahn und der nächste Lärm wartet, öffnet sich hier der Himmel weit über sanften Hügeln, Feldern und Weingärten.
Das Weinviertel ist die größte Weinbauregion Österreichs, und man merkt das an jeder Ecke: an den Rebzeilen, die sich über die Hänge ziehen, an den Kellergassen mit ihren alten Presshäusern, an der Ruhe, die zwischen den Ortschaften liegt. Für mich ist es vor allem eine Landschaft zum Gehen geworden. Mit unserem Hund bin ich mehrmals in der Woche unterwegs, und dabei lerne ich die Gegend in einem Tempo kennen, das die Stadt gar nicht zulässt — Schritt für Schritt, bei jedem Wetter, durch alle Jahreszeiten.
Berühmt ist das Weinviertel für den Grünen Veltliner, für die Heurigen und für die Geselligkeit, die dazugehört. Ich selbst trinke keinen Wein — und trotzdem, oder vielleicht gerade deshalb, kann ich diese Gegend mögen. Denn das Weinviertel ist mehr als das, was im Glas landet: Es ist das Licht über den Feldern, die Rehe und Hasen, die man bei jedem Spaziergang sehen kann. Ungewohnt ist es schon, wenn dich jeder grüßt. Aber freundlich.
Ich bin ein „Zuagroaster“ und werde das vielleicht für immer bleiben. Aber ich fühle mich wohl hier — und das ist die Hauptsache.
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ME/CFS
Meine Frau ist an ME/CFS erkrankt. Diese Erfahrung hat unseren Alltag verändert und mir eine Krankheit nahegebracht, von der ich vorher — wie die meisten Menschen — kaum etwas wusste. Vieles, was für andere selbstverständlich ist, muss bei uns sorgfältig geplant und mit den Kräften abgewogen werden, die an einem Tag zur Verfügung stehen.
ME/CFS steht für Myalgische Enzephalomyelitis / Chronisches Fatigue-Syndrom. Die Weltgesundheitsorganisation führt sie seit 1969 als neurologische Erkrankung — und trotzdem ist sie bis heute kaum bekannt. Es ist keine „Müdigkeit“, wie der Name vermuten lässt, sondern eine schwere Erkrankung des ganzen Körpers. Ihr zentrales Merkmal ist die sogenannte Post-Exertionelle Malaise: Schon kleine Anstrengungen — körperlich, geistig oder auch nur ein Gespräch, zu viel Licht oder Lärm — können Stunden oder Tage später zu einem massiven „Crash“ führen, aus dem der Körper nur langsam wieder herausfindet.
Wie stark ME/CFS das Leben einschränkt, wird oft unterschätzt. Ein großer Teil der Betroffenen kann nicht mehr arbeiten, viele sind ans Haus oder ans Bett gebunden, die Schwerstkranken liegen in abgedunkelten, stillen Zimmern. Studien zeigen, dass die Lebensqualität im Schnitt geringer ist als bei vielen anderen schweren Erkrankungen. Und trotzdem gibt es bis heute keine ursächliche Behandlung, kaum Forschung und in Österreich so gut wie keine passende Versorgung — die Krankheit ist nicht einmal fester Bestandteil der medizinischen Ausbildung. Viele Erkrankte warten jahrelang auf eine richtige Diagnose.
Als Angehöriger sehe ich täglich, was diese Lücke bedeutet — für die Erkrankten und für die Menschen an ihrer Seite. Genau deshalb ist es meiner Frau und mir ein Anliegen, über ME/CFS zu sprechen. Je mehr Menschen die Krankheit kennen, desto eher ändert sich etwas: im Verständnis des Umfelds, in den Arztpraxen und irgendwann hoffentlich auch in der Versorgung.